Infostand „Seenotrettung“ am 12.10.19

Quelle: Amnesty.de

Am Samstag den 12. Oktober weist die Waiblinger ai-Gruppe bei einem Infostand Ecke Lange Straße /  Markgasse ab 9:30 auf eine der schwersten Menschenrechtsverletzungen unserer Tage hin: Die Tatsache, dass täglich Menschen in den Meeren rund um Europa sterben müssen. So sind im Jahr 2018 lt. UNHCR 2262 Menschen beim Versuch, Europa zu erreichen ertrunken und wer weiß wie viele weitere, die nicht erfasst wurden.  Der Versuch diese Menschen zu retten wird behindert und zum Teil verhindert.  Rettungsschiffe werden beschlagnahmt oder dürfen tage- oder wochenlang in keinen Hafen einlaufen. Organisationen der Seenotrettung und Einzelpersonen werden kriminalisiert anstatt sie wegen ihrer Menschenrechtsarbeit auszuzeichnen weil sie das tun, was eine Selbstver-ständlichkeit und ein Ausdruck von Menschlichkeit seit Urzeiten ist: Menschen in Seenot zu retten.  Mit Postkarten an den Ausschuß für Menschenrechte des Bundestags wird gefordert die Initiativen zu unterstützen, die Flüchtlinge retten.

9. Oktober 2019