Weltfrauentag am 8.März 2021

Verschiedene Menschen, darunter Amnesty-Unterstützende mit gelben Westen und dem Amnesty-Logo demonstrieren, eine Frau trägt ein Megaphon.

Bild: Amnesty.de

Zum Weltfrauentag am 8. März möchten wir Sie auf eine Online Aktionen aufmerksam machen. Über amnesty.de können Sie sich für Frauen in der Ost-Ukraine einsetzen, welche in besonderem Maße von häuslicher Gewalt betroffen sind  oder Sie schreiben einen Brief an die pakistanische Regierung und unterstützen damit den Kampf von Hani Gulgegen das Verschwindenlassen. Den Brief können Sie hier herunterladen.

Überall werden Frauen noch immer nur aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt und angegriffen. Kurzer Blick in die Welt: In Polen wurden beispielsweise reproduktive Rechte eingeschränkt. In vielen Ländern wie in Mexiko und Südafrika ist die Zahl an Frauenmorden besonders hoch. In Saudi-Arabien sind Frauen in Haft, weil sie ihre Rechte einfordern. Auch bei uns ist völlige Gleichstellung noch keine Realität.

Die bestehende Geschlechterordnung wird auch von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen herausgefordert. Allein wegen ihrer sexuellen Orientierung werden sie angegriffen. Menschen, die sich für sie einsetzen, bezahlen dafür sogar mit ihrem Leben, wie die brasilianische Menschenrechtlerin und Stadträtin Marielle Franco. Sie wurde im März 2018 in Rio de Janeiro auf offener Straße erschossen.

Umso wichtiger ist daher der Schutz und das Engagement von Menschenrechtlerinnen, die entschlossen gegen diese Ungerechtigkeiten vorgehen. Oft werden sie dabei selbst verbal und körperlich attackiert – mit geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt. Nur weil sie Frauen sind, erleben sie häufig zweifachen Druck und Verfolgung: in der Familie wegen ihrer zugewiesenen Rolle als Frau und in der Öffentlichkeit wegen ihres Einsatzes für Menschenrechte. Werde jetzt für sie aktiv: amnesty.de/mut-braucht-schutz

Mit Ihrer Unterstützung wird es möglich, dass Frauenrechtlerinnen wie Loujain al-Hathloul frei kommen, oder dass in Ländern wie Argentinien illegale Schwangerschaftsabbrüche nicht mehr das Leben von Frauen gefährden.

Mehr Informationen zu Menschenrechtlerinnen finden Sie hier.

 

Im Video sehen Sie die „Brave Wall“ in Berlin Kreuzberg welche anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2021 umgesetzt wurde – in Zusammenarbeit mit dem Urban Nation Museum for Urban Contemporary Art. Im Mittelpunkt des Kunstwerks stehen Frauen und so genannte Women Human Rights Defenders.

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7. März 2021